Großer Erfolg für den TSB Ravensburg beim Rosensteinpokal 2026

  30.06.2026    Judo U18 U15
Heubach/Ravensburg – Der TSB Ravensburg kann sich über einen großen Erfolg freuen: Mit sechs Gold-, einer Silber- und vier Bronzemedaillen kehrte die Ravensburger Delegation am Samstag vom Rosensteinpokal 2026 in Heubach zurück.

Von den dreizehn TSB-Judoka der Altersklassen
U13 bis U18, die an diesem Tag auf der Matte standen, verließen elf die Halle mit einer Medaille.
Linus Frank marschiert ungeschlagen zum Titel
In der Altersklasse U13 männlich bis 40 Kilogramm dominierte der Ravensburger Nachwuchsathlet
Linus Frank das Teilnehmerfeld von Beginn an. Im Auftaktkampf ließ er Balazs Böndicz vom JT
Steinheim keine Chance und entschied die Begegnung mit einem Haltegriff für sich. Auch in den
folgenden zwei Runden blieb Linus bestimmend: Jesaja Kohlenbrenner von der TS Göppingen war
nach gerade einmal zehn Sekunden durch einen Hüftwurf besiegt, Luis Wesselty von der SG
Schorndorf wurde mit demselben Wurf besiegt. Im Halbfinale setzte sich Linus gegen Andrzej
Belgardt vom JZ Heubach durch und bezwang im Finale Nico Schmid vom TV Kaufbeuren mit
einem Haltegriff. Fünf Kämpfe, fünf Siege, der Turniersieg war hochverdient.
In der Altersklasse U15 männlich stellten gleich zwei Judoka des TSB Ravensburg ihre Klasse
eindrucksvoll unter Beweis. Ferdinand Schick (bis 50 kg) begann das Turnier mit einem technisch
anspruchsvollen Sieg gegen Heorhii Tuzovskyi vom KSV Esslingen. Er konterte einen
Hüftwurfansatz des Gegners mit einem eigenen Wurf und sicherte sich den Ippon anschließend per
Haltegriff. In der zweiten und dritten Runde setzte er seine konzentrierte Kampfführung fort. Im
Finale traf er auf Lukas Wagner vom JZ Heubach. Eine Yuko-Wertung genügte, um den Turniersieg
perfekt zu machen.
Philipp Hopp dominierte die Klasse bis 55 Kilogramm nach einem Freilos mit ebenso klaren
Würfen. Anton Schmähling vom JT Steinheim bezwang er per Außensichelwurf und Jonas Kremer
von der TSG Backnang per Kontertechnik. Gegen Daniyal Murschel vom TSB Schwäbisch Gmünd
entschied erneut eine Kontertechnik für den Ravensburger. Im Finale gegen Leonard Miller vom
KSV Esslingen setzte sich Philipp mit Hansoku-make durch – der Gegner wurde wegen einer
gefährlichen, regelwidrigen Technik disqualifiziert. Der Lohn war ein verdienter erster Platz.
Felix Pusch trat in der Klasse bis 60 Kilogramm an und holte Bronze. Den Auftaktkampf gegen
Emil Fischer von der TSG Backnang verlor er noch. Die Enttäuschung über diese Niederlage
währte jedoch nur kurz: Im nächsten Kampf warf er Michel Miller vom TSV Freudenstadt
eindrucksvoll mit einer großen Technik und stand damit im Halbfinale. Dort musste er sich Filip
Djokic vom JC Bietigheim knapp geschlagen geben. Mit Bronze schloss Felix das Turnier dennoch
erfolgreich ab.
Zofia Alvarez Correa ließ in der Altersklasse U15 der Mädchen bis 44 Kilogramm keinerlei Zweifel
an ihrem Können. Die Ravensburger Nachwuchsathletin gewann ihre ersten beiden Kämpfe jeweils
mit klarem Ippon, setzte sich im Halbfinale gegen Julie Schurr von der Spvgg Besigheim durch und
krönte sich im Finale gegen Diana Chernushkina vom TSB Schwäbisch Gmünd zur Turniersiegerin.
Ravensburger Finale in der U18 – Afonichkin setzt sich durch
In der Altersklasse U18 lieferten die Judoka des TSB die vielleicht stärksten Kämpfe des Tages ab.
Ivan Paseniuk (bis 55 kg) startete stark und ließ Elias Albiez vom TV 05 Bruchhausen sowie
Hendrik Eisele von der SG Schorndorf jeweils mit Ippon hinter sich. Im weiteren Verlauf unterlag
Ivan zweimal: gegen Jan Müller vom JZ Heubach und gegen Paul Spurk vom KSV Esslingen.
Angesichts der Stärke des Teilnehmerfeldes ist der dritte Platz ein verdientes Ergebnis.
Tergel Khash-Erdene (bis 81 kg) kämpfte sich nach einer frühen Niederlage eindrucksvoll zurück.
Nach einem Freilos unterlag er Mystyk Kostantyp vom TV Cannstatt. In der Trostrunde besiegte
Khash-Erdene anschließend Philipp Fuchs vom TV 05 Bruchhausen und bewies im Kampf um Platz
drei gegen Maksim Nastenko von der TSG Reutlingen Nervenstärke. Zwischenzeitlich selbst mit
Yuko im Rückstand, drehte er die Begegnung, zwang seinen Gegner mit einer Würgetechnik zur
Aufgabe und sicherte sich die Bronzemedaille.
Das Finale der U18 männlich bis 66 Kilogramm wurde zum vereinsinternen Duell. David
Rambosek hatte sich mit starken Siegen durch das Feld gekämpft, darunter Siege mit
anspruchsvollen Beintechniken. Afonichkin Yehor war mit seiner kraftvollen Außendrehtechnik
gleich viermal erfolgreich. Im Finale setzte sich Afonichkin im Golden Score durch, erneut per
Außendrehtechnik, welche ihm den Ippon einbrachte. Silber für Rambosek ist dabei keineswegs
eine Enttäuschung. Dass beide TSB-Judoka unabhängig voneinander ins Finale einzogen, zeigt die
Stärke des Ravensburger Kaders in dieser Klasse.
Den Abschluss des Tages bildete Lina Ließ in der U18 weiblich bis 40 Kilogramm. Amelie Wild
von der TSG Backnang bezwang sie bereits nach 30 Sekunden mit einem Innenschenkelwurf und
Emma Augenstein vom JV Nürtingen mit einem Haltegriff. Zwei Kämpfe, zwei Ippons – auch für
sie bedeutete das den Turniersieg.
Angesichts des starken regionalen Teilnehmerfeldes ist die Gesamtbilanz des Rosensteinpokals ein
eindrucksvolles Zeichen für die Qualität des Ravensburger Kaders.
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