TSB Judoka Robin Weiler wird Zweiter bei internationalem Topturnier
  29.10.2019 •     Judo Aktive Jugend U18

Frankfurt/Main (ur) TSB Judoka Robin Weiler hat sich beim größten Jugendturnier Europas den zweiten Rang erkämpft. Elis Bonitz wurde in der U 18 Fünfter. Tags darauf erkämpfte sich Bonitz in der U 17 die Bronzemedaille.

Über 2.500 Teilnehmern aus 30 Nationen kämpften beim größten Jugendturnier Europas auf 10 Matten um Medaillen. Mit dabei waren fünf Kämpfer des TSB Ravensburg mit ihrem Trainer Uli Rothenhäusler.
In der Altersklasse U18 starteten am Samstag Robin Weiler, Elis Bonitz und Luca Guilbaut. Somit stellten die Ravensburger gleich drei der 27 Athleten bis 73 Kilogramm.
Robin Weiler erwischte einen Sahnetag und besiegte nach einem Freilos Alex Volf (SV Blau Gelb Frankfurt) mit einem Haltegriff und Yves Tepelmann (1. Schweriner Judoclub) mit einer Würgetechnik. Im Halbfinale warf er den starken Niederländer Lou Holtermann (Judoteam Ijsselmond) mit dem ersten richtigen Angriff nach hinten auf den Rücken. Im Endkampf unterlag Weiler den für Belgien startenden Israpil Nesirkoyev (Judo Team International) nach kurzer Kampfzeit mit einem Schulterwurf.
Elis Bonitz unterlag in der U18 im ersten Kampf trotz Führung gegen Theo Aulenbach (DJK Aschaffenburg). In der Trostrunde holte er vier Siege in Folge. Im kleinen Finale könnte er sich gegen den Niederländer Jesse van Kruistum (Judo Nijmegen) nicht durchsetzen und belegte einen guten fünften Rang. 
Luca Guilbaut kam zu einem Sieg und schied mit zwei Niederlagen aus.

Am Sonntag besiegte Elis Bonitz in der Altersklasse U 17 Michael Steigmann (Hamburg) mit einer Selbstfalltechnik. Auch im Kampf zwei lag Bonitz bis 30 Sekunden vor Kämpfende in Führung und unterlag dann doch noch gegen Yves Tepelmann (Schweriner Judoclub) mit einer Kontertechnik. Anschließend war der Ravensburger nicht mehr zu schlagen, holte drei Siege in Folge jeweils im Bodenkampf und erkämpfte sich gegen Caspar Golland (Brühler TV) die verdiente Bronzemedeaille.
Die blieb Julius Kalfier in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm knapp verwehrt. Zwei Siege und zwei Niederlagen bedeuteten am Ende einen guten siebten Platz.



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